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Beschaffung einer mobilen Toilettenanlage

Bereits seit längerem beschäftigten sich der Marktrat bzw. seine Ausschüsse mit der Frage, wie die Versorgung mit Toiletten bei Veranstaltungen im neu gestalteten Schlossgraben bzw. im Schlossstadel am sinnvollsten gelöst werden kann.

Zuletzt gab der Bau- und Umweltausschuss in seiner Sitzung vom 15.3.2018 die Empfehlung für den Marktrat ab, ein festes Toilettenhäuschen am Oberhembacher Weg zu bauen.

Vorausgegangen war eine nochmalige ausführliche Diskussion des Sachverhalts und der verschiedenen in Betracht kommenden Lösungsvarianten (stationäre Lösung, mobile Lösung).

Zuvor hatte sich das Landesamt für Denkmalpflege gegen verschiedene ins Gespräch gebrachte stationäre Varianten (Anbau eines WC’s am Schlossstadl, an der denkmalgeschützten Sandsteinmauer oder einen Einbau im Kellergewölbe des Schlossstadels) im unmittelbaren Umfeld des denkmalgeschützten Gebäudeensembles „Schlosshof und Schlossgraben“ ausgesprochen.

Nachdem seit geraumer Zeit eine Vereinbarung mit der katholischen Kirchenverwaltung getroffen werden konnte, dass bei Veranstaltungen im Schlossstadel die Toiletten des katholischen Pfarrheims genutzt werden können, blieb letztendlich die Frage offen, welche Lösung für Veranstaltungen im Schlossgraben gefunden werden kann.

Die Baukosten für ein stationäres Toilettenhaus (in nicht Vandalismus sicherer Ausführung) wurden vom gemeindlichen Bauamt auf rund 81.500 € (Brutto) geschätzt; bei einer permanenten Öffnung wäre zudem zu bedenken, dass die Anlage mindestens einmal täglich gereinigt werden müsste.

Die Preise für einen alternativ in Betracht kommenden Toilettenwagen (für welchen bei der Neugestaltung des Schlossgrabens bereits ein Standplatz am Oberhembacher Weg mit entsprechenden Anschlussmöglichkeiten geschaffen wurde) würden je nach Ausführung bei 20.000 – 35.000 € liegen.