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Umfang der Sanierungsarbeiten in der Neumarkter Straße festgelegt

Der Landkreis Neumarkt plant in diesem Jahr die Erneuerung der Verschleißschicht sowie der Entwässerungsrinne bei der Kreisstraße NM6 (Neumarkter Straße) zwischen der Einmündung „Herrnbühlstraße“ und dem Ortsausgang Richtung Kemnath bzw. Postbauer-Heng. Bei derartigen Maßnahmen wird grundsätzlich immer geprüft, ob in diesem Zusammenhang sinnvollerweise gleich weitere Sanierungsarbeiten im Straßen- oder Gehwegumfeld mit durchgeführt werden.

Nachdem beim Erneuern der Entwässerungsrinne die altersbedingt nicht mehr stabilen Bordsteine (die in die Zuständigkeit der Marktgemeinde fallen) auf der Südseite neu gesetzt werden müssen bietet es sich an, in diesem Zusammenhang den ebenfalls sanierungsbedürftigen Gehweg mit zu erneuern. Die Kosten hierfür werden auf ca. 187.000 € Brutto geschätzt.

In diesem Zusammenhang wurde weiterhin vorgeschlagen, die Straßenbeleuchtung auf LED-Technik (inklusive neuer Masten) umzurüsten; die entsprechenden Kosten belaufen sich auf 24.850 € Brutto.

Dazu ist anzumerken, dass nach derzeit noch geltenden Satzungsrecht die Anlieger an den Kosten für Gehweg und Straßenbeleuchtung beteiligt werden müssten; nachdem sich die Staatsregierung bereits mit einem Gesetzentwurf zur Änderung des KAG (Kommunales Abgaben Gesetz) befasst, wonach für Maßnahmen ab 1.1.2018 keine Straßenausbaubeiträge mehr erhoben werden können, ist davon auszugehen, dass die Kosten vom Markt Pyrbaum getragen werden. Ein entsprechender Ausgleich soll durch den Freistaat erfolgen, wobei noch keine konkreten Werte genannt werden können.

Eine aktuelle Kamerabefahrung des Kanalnetzes in dieser Straße hat erfreulicherweise keine nennenswerten größeren Schäden ergeben, so dass hier lediglich punktuell Sanierungsarbeiten stattfinden werden.

Weiterhin wurde vorgeschlagen, auf die Erneuerung des Wasserversorgungsnetzes (aus den 1960er Jahren, jedoch schon in PVC) vorerst noch zu verzichten, da zum einen bislang keine auffälligen Schäden (Wasserrohrbrüche) aufgetreten sind und zum anderen die Straße lediglich saniert, nicht jedoch voll ausgebaut wird; insofern wird vermutlich in 10 bis 15 Jahren ein Vollausbau anstehen, wo dann über eine Erneuerung der Wasserleitung (geschätzte Kosten 446.000 € Netto) zu entscheiden ist. Einzelne punktuelle Sanierungen (Wasserschieber) im Zuge dieser Maßnahme sind davon natürlich unbenommen.

Vorgeschlagen wurde zudem, im Zuge der Gehwegsanierung vorsorglich auch Glasfaseranschlüsse zu den südlich angrenzenden Grundstücken (FTTH – „fiber to the home“) zu verlegen; die Kosten hierfür belaufen sich für 22 Hausanschlüsse auf ca. 600 €/Grundstück, also insgesamt auf 13.200 €.

Der Marktrat stimmte den vorgenannten Sanierungs- bzw. Ausbauvorschlägen einhellig zu; die Kosten für die Straßensanierung selbst trägt dabei der Landkreis Neumarkt, während die restlichen Kosten von der Marktgemeinde zu übernehmen sind.

Die Ausschreibung der Bauarbeiten soll bereits in Kürze über den Landkreis Neumarkt erfolgen, so dass die Maßnahme möglichst noch in diesem Jahr abgewickelt werden kann.